Kaal Masten

VDL Groep übernimmt Kaal Masten


VDL Groep hat Kaal Masten aus Oss (Niederlande) übernommen. Am Donnerstag, den 6. Juli, erwarb das internationale Familienunternehmen mit Hauptsitz in Eindhoven alle Anteile des größten Mastenherstellers der Niederlande. Alle rund 125 Mitarbeiter (davon etwa 115 Vollzeitkräfte) von Kaal Masten wurden mit übernommen. Welcher Betrag mit der Übernahme verbunden ist wurde nicht bekannt gegeben.

Kaal Masten entwirft, fertigt und installiert hochwertige Masten im In- und Ausland. Die Produkt-palette ist sehr vielfältig und reicht von Beleuchtungsmasten, Abspannmasten für Oberleitungen, Sendemasten und Kameramasten bis hin zu Masten für die Autobahnwerbung und andere Werbesäulen. Kaal Masten arbeitet mit recycelbarem Stahl und dauerhaften Beschichtungen. So lassen sich die Wartungskosten senken und die Lebensdauer der Masten verlängert sich. Die Masten von Kaal sorgen unter anderem für gut beleuchtete Straßen, auf denen wir uns sicher bewegen können, oder für das Flutlicht auf Sportplätzen, so dass auch abends Sportveran-staltungen stattfinden können. Die Arbeit von Kaal Masten beginnt mit dem Entwurf und endet bei der Wartung. Das Unternehmen verfügt über Know-how in verschiedenen Fachgebieten: vom Entwurf bis zur Fertigung, von der Beschichtung bis zum Transport und von der Aufstellung bis zur Inspektion der Masten. Kaal Masten hat 2016 einen Jahresumsatz von 19 Millionen Euro erwirtschaftet.

Willkommene Ergänzung 
“Kaal Masten ist eine gute Ergänzung zur Produktpalette von VDL Groep”, sagt Willem van der Leegte, Vorstandsvorsitzender von VDL Groep. “Wir erwarten Synergievorteile mit anderen VDL-Unternehmen wie zum Beispiel VDL KTI in Mol (Belgien), das auf Hochspannungsmasten spezialisiert ist. 

Ian Light, CEO von A. Hak, der Muttergesellschaft von Kaal Masten: “In der letzten Zeit hat A. Hak eine neue Langzeitstrategie entwickelt, die vor allem vorsieht, dass man sich stärker auf die Kernaktivitäten fokussiert. Wir haben den Anspruch, einer der führenden Marktteilnehmer beim Bau und bei der Inspektion unterirdischer Infrastruktur zu sein. Kaal Masten ist ein großartiges Unternehmen, das nachhaltige und hochwertige Produkte liefert, die aber nicht gut zu unserem neuen Fokus passen. In VDL Groep haben wir ein Unternehmen gefunden, das in das Wachstum und die Entwicklung von Kaal Masten investieren will.” 

Neuer Geschäftsführer 
VDL Groep hat Ger Stappers (57) zum Geschäftsführer von Kaal Masten ernannt. Stappers kommt von VDL Parree in Sevenum, wo er 28 Jahre tätig war. In den letzten 17 Jahren war Ger Stappers Geschäftsführer dieses Unternehmens, das sich auf hochwertige Metall- und Kunststoffkombinationen spezialisiert hat und 1993 von VDL Groep übernommen wurde. 

Kaal Masten 
Das Fundament zu dem heutigen Unternehmen Kaal Masten wurde 1947 gelegt. Kaal Technische Aanneming begann mit der Übernahme von kleineren Einzelaufträgen, Erdarbeiten und der Installation von Kabelnetzen. Die ersten Lichtmasten wurden für den Eigenbedarf hergestellt. Als 1966 die Produktion von Lichtmasten für Dritte beginnt, gibt sich die Firma einen neuen Namen: Kaal – Van der Linden. 1992 wird das Unternehmen in Kaal Technische Aanneming und Kaal Mastenfabriek aufgeteilt und von der heutigen Mutterholding A. Hakpark übernommen. Die Anteile dieses niederländischen Familienunternehmens befinden sich seit 1985 in den Händen der Familie van Geenhuizen. A. Hakpark das unter dem Namen A. Hak auftritt entwirft, errichtet, wartet und inspiziert die unterirdische Infrastruktur für den Transport und die Verteilung von Öl, Gas, Wasser, Wärme und Elektrizität. 2006 wurde der Name Kaal Mastenfabriek in Kaal Masten geändert. Seit 2013 hat sich das Unternehmen zum größten Mastenhersteller der Niederlande entwickelt. Es verfügt über 44.000 Quadratmeter Betriebsfläche, gut 125 Mitarbeiter, eine eigene Transportflotte, eigene Installations- und Serviceteams und exportiert in Länder inner- und außerhalb Europas. 2016 hat Kaal Masten einen Jahresumsatz von 19 Millionen Euro erzielt. Der Umsatz von A. Hak liegt bei 425 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt gut 2.000 Mitarbeiter. 


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